Der berufliche Wiedereinstieg nach der Elternzeit geht nicht immer leicht. Insbesondere Hausfrauen sowie Angehörige einer pflegebedürftigen Person haben Schwierigkeiten wieder in die Arbeitswelt hineinzukommen.

Das soziale Projekt „Wiedereinstieg in den Beruf“ soll die Betroffene, durch eine individuelle Beratung, ihren Weg in die Arbeitswelt erleichtern und ermöglichen.

Jutta Schubert ist eine persönliche Beraterin für den Wiedereinstieg in den Beruf. Sie erklärt, dass „der Verlust des Selbstbewusstseins und die Fähigkeit sich präsentieren zu können“ das größte Problem der Betroffenen wäre, um sich wieder zu bewerben. Aber nicht nur dass, sondern auch „die Kenntnisse, die nicht auf dem neuesten Stand sind“.

Schubert meint es spiele keine Rolle, ob es sich um ein oder mehrere Jahre der beruflichen Pause handelt, die Angst sich nochmal zu bewerben sei gleich: „Vor dem, was mich erwarten wird, wie kann ich das Berufsleben mit meiner Familie unter einen Hut kriegen? Wird meine Familie mich unterstützen? Wird mein Mann mir helfen?“.

Unter den Kunden, die Jutta Schubert beraten hat, gibt es vor allem Frauen aus verschiedenen Ländern, Altern, Berufen; mit und ohne Ausbildung, mit mehr oder weniger Berufserfahrung. Schubert beschreibt sich selbst als „Wegbegleiterin“ von der Elternzeit in die Berufstätigkeit.

„Ich höre mir schon bei dem ersten Gespräch die Wünsche und die Lebenssituation der Frau an. Dann helfe ich ihr die Gedanken zu organisieren und sich zu orientieren – einfach um Klarheit zu bekommen. Durch die Gespräche finden wir heraus, was sie will und wie sie dieses Ziel erreichen kann“, so Schubert.

Wofür soll sich man beraten lassen?

Die Beratung für den Wiedereinstieg in den Beruf erleichtert den Menschen ihr Ziel zu erreichen. Einige Strategien von diesem sozialen Projekt sind zum Beispiel:

  • Die persönliche Beratung: Hier definiert sich der Plan, um sich erfolgreich zu bewerben.
  • Das Coaching und Bewerbungstraining: Man kann durch eine professionelle Beratung lernen sich richtig zu präsentieren und sich für das Vorstellungsgespräch vorzubereiten.
  • Die Qualifizierung: Durch Aktualisierung der beruflichen Kenntnisse oder, wenn die Eignung vorliegt, wird die Betroffene durch eine Umschulung qualifiziert.
  • Die Weiterbildungsmaßnahmen: Die Chancen der Bewerberin werden über eine Kombination von Sprachkursen und Praktika, die teilweise finanziert werden, weiter gesteigert.

Die Dauer des Prozesses liegt im Durchschnitt zwischen sechs Monaten bis zu einem Jahr.

Was muss man tun damit man die Beratung bekommt?

Wenn man beraten werden möchte, muss man wie folgt vorgehen:

  1. Kontakt entweder telefonisch oder per E-Mail aufnehmen. In Stuttgart sind die Kontaktdaten: Tel. 0711-920-2411 (Fr. Jutta Schubert) und die E- Mail Adresse: stuttgart.wiedereinstieg@arbeitsagentur.de
  2. Ein Formular mit den persönlichen Daten ausfüllen und versenden
  3. Einen ersten Termin vereinbaren

Wer darf sich beraten lassen?
Alle Menschen, insbesondere Frauen, die nach der Elternzeit in den Beruf zurückkehren möchten und keine Leistungen des dem Jobcenters beziehen.

Zum Schluss, der Vorschlag von Jutta Schubert an diejenigen, die in den Job wieder einsteigen möchten ist: „wenn es geht, nicht zu lange aus dem Beruf bleiben“, je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es sich wieder zu bewerben.Vergessen Sie nicht, dass der erfolgreiche Wiedereinstieg in den Beruf, maßgeblich von der eigenen Motivation und Anstrengung abhängt.

Für mehr Information können Sie die Broschüre „Motiviert ankommen“ von der Arbeitsagentur lesen.

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